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Frühjahr 2027: Neuer Flugsteig von Amsterdam wird teurer und kommt vier Jahre verspätet

Das komplizierte Pier-A-Projekt sei unter dem vorherigen Auftragnehmer «alles andere als reibungslos» verlaufen. Verzögerungen, Qualitätsprobleme und ein Rechtsstreit – all das habe nicht zum Fortschritt beigetragen, so Flughafenbetreiber Royal Schiphol Group. Der neue Auftragnehmer BAM werde den Bau des Flugsteigs am Flughafen Amsterdam in den kommenden Jahren abschließen. In enger Zusammenarbeit mit ihm habe man einen sehr präzisen Zeitplan aufgestellt.

Jetzt sei klar: Man werde die Schlüssel für den neuen Flugsteig am Flughafen Amsterdam im Dezember 2026 erhalten. Danach werden man die neuen Systeme in Betrieb nehmen und Hunderte von Kolleginnen und Kollegen und Flughafenpartner würden in der neuen Umgebung geschult. Die Inbetriebnahme findet gemäß Royal Schiphol Group im April 2027 statt. Ursprünglich war sie für 2023 geplant gewesen.

Die Gesamtkosten für das Projekt Flugsteig A seien vor allem aufgrund von Reparaturarbeiten, Verzögerungen und einer längeren Projektdauer auf 1,393 Millionen Euro gestiegen. Das sei der Gesamtbetrag auf der Grundlage des aktuellen Zeitplans und Umfangs, so Royal Schiphol Group.

Der Flugsteig A sei ein wichtiger Pfeiler für die zusätzliche Qualität und den Komfort am Flughafen Amsterdam. Die zusätzlichen Quadratmeter und acht Flugsteige, darunter drei für die größten Flugzeuge, seien von entscheidender Bedeutung für die Bewältigung der derzeitigen und künftigen Nachfragespitzen in Bezug auf den Passagierfluss, die Flugzeugpositionen und die Flottenerneuerung.

Der neue, 55.000 Quadratmeter große Flugsteig ähnelt fast einem Terminal. Er wird über Sicherheitskontrollen, Grenzkontrollen, Geschäfte sowie Restaurants und Kioske verfügen. Auf drei Etagen können Reisende mit unterschiedlichem Grenz- und Sicherheitsstatus getrennt untergebracht werden.