Deutsche Flugsicherung bietet mehr direkte Streckenführungen

Seit Donnerstag (25. Februar) bietet die DFS Deutsche Flugsicherung im gesamten Zuständigkeitsbereich des Centers Karlsruhe rund um die Uhr «DFS Free Route Airspace (FRA)» an. Somit stehen ab Flughöhen von 7500 Metern direkte Streckenführungen zur Verfügung – mit diesen Abkürzungen sparen Flugzeuge Treibstoff und stoßen weniger Emissionen aus.

Im Jahr 2018 wurden die ersten FRA-Lufträume im Bereich der DFS eingeführt. In der Nacht zum Donnerstag, den 25. Februar 2021, hat die DFS nun einen weiteren Implementierungsschritt vollzogen. Im Westen und Süden des deutschen Luftraums war «DFS Free Route Airspace» bislang auf die Nachtstunden begrenzt. Nun wurde das bisherige Luftstraßen-Streckennetz in diesem besonders stark ausgelasteten Luftraum abgelöst, der von der Kontrollzentrale Karlsruhe aus kontrolliert wird. Kürzere und damit treibstoff- und emissionssparende Flugrouten haben die bisherige Struktur ersetzt.

Nachdem «Free Route Airspace» nun rund um die Uhr im gesamten von der Kontrollzentrale Karlsruhe kontrollierten Luftraum verfügbar ist, geht die Entwicklung des «DFS FRA» weiter. In Zukunft soll auch die Nutzung der im Gebiet der DFS-Kontrollzentralen Bremen und München bestehenden, noch auf die Nachtstunden begrenzten FRA-Lufträume, zeitlich ausgeweitet werden. Darüber hinaus strebt die DFS an, in Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten weitere grenzüberschreitende FRA-Optionen zu schaffen.

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