Flughafen Stuttgart: Immer noch landen Flugzeuge verspätet, Flüge fallen aus.

Nach KabelbrandPlötzlich wurde es am Flughafen Stuttgart dunkel

Stillstand am Flughafen der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg: Nach einem Kabelbrand musste er am Mittwochabend alle Abflüge streichen, zahlreiche Flieger wichen aus. Auch am Tag danach kommt es in Stuttgart noch zu Verspätungen und Ausfällen.

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Ab 19:50 Uhr am Mittwochabend (1. Oktober) ging gar nichts mehr. Der Flughafen Stuttgart strich alle Abflüge. Grund war ein Feuer in einem Betriebsgebäude nach einem Kabelbrand. Für rund eine Stunde stand der Verkehr komplett still, nachdem Teile der Stromversorgung ausgefallen waren. Betroffen war auch die Beleuchtung der Start- und Landebahnen – ein Betrieb war so nicht mehr möglich.

Zahlreiche ankommende Flugzeuge mussten von Stuttgart an andere Flughäfen wie Nürnberg, München oder Frankfurt ausweichen. Erst später am Abend konnten Flüge wieder in Stuttgart landen, teilweise mit Sondergenehmigung nach dem offiziellen Betriebsende um 23.30 Uhr.

Mindestens 13 Flüge nach Betriebsende in Stuttgart gelandet

Auf der Seite des Flughafens Stuttgart ist zu sehen, dass mindestens 13 Flugzeuge deutlich nach Betriebsende eintrafen. Als letzter landete Flug EW260 von Eurowings aus Lissabon, der eigentlich um kurz nach 21:05 Uhr hätte eintreffen sollen: Stattdessen kamen die Reisenden erst um 2:29 Uhr in Stuttgart an. Zuvor war er laut Flugverfolgungsdiensten nach Köln ausgewichen.

Ein Großteil der Flüge am Donnerstagmorgen wird weiterhin als verspätet oder annulliert angegeben. Der Flughafen Stuttgart warnt auf seiner Internetseite denn auch vor weiteren Ausfällen und Verzögerungen. Reisende sollen den Status ihrer Flüge regelmäßig prüfen und sich direkt bei den Airlines informieren.

Ursache des Kabelbrands am Flughafen Stuttgart nicht klar

Über die Ursache des Kabelbrands sowie das Ausmaß des Schadens gibt es bislang keine genauen Angaben. Zwei Feuerwehrleute mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus, schwerere Verletzungen wurden nicht gemeldet.

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