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Finnair plant Kostensenkung um 40 bis 50 Millionen

Finnair kündigte ursprünglich an, dass die direkten finanziellen Auswirkungen des Coronavirus im ersten Quartal 2020 relativ begrenzt sein würden, selbst wenn die Stornierungen auf dem chinesischen Festland bis Ende des ersten Quartals 2020 andauern würden. Damals prognostizierte Finnair, dass seine Kapazität im Jahr 2020 um etwa 4 Prozent steigen würde. Aufgrund der sich schnell entwickelnden Situation mit dem Coronavirus und seiner weitreichenderen Auswirkungen auf den globalen Luftverkehrsmarkt als ursprünglich angenommen, revidiert Finnair nun seine finanziellen Aussichten:

Finnair erwartet für das Jahr 2020 ein deutlich niedrigeres vergleichbares Betriebsergebnis als im vorangegangenen Geschäftsjahr.Die Airline zieht ihre Kapazitätsprognose von rund 4 Prozent Wachstum für 2020 zurück und wird in den nächsten Monaten sein Streckennetz und seine Kapazitäten an die Flugnachfrage anpassen. Dies wird zu einer Senkung der flugbezogenen Kosten von Finnair, wie Kerosin-, Flughafen- und andere Gebühren, in Übereinstimmung mit der Kapazitätsentwicklung führen.

Zusätzlich zu den Änderungen an seiner Kapazität und seinem Netzwerk prüft Finnair auch die Anpassung seiner anderen Kosten, um die negativen finanziellen Auswirkungen zu mildern. Finnair wird evaluieren, wie sie ihre Kosten um 40-50 Millionen Euro anpassen kann, mit Maßnahmen in Bezug auf Personal, Verkaufs- und Marketingaktivitäten, Entwicklungsinitiativen und andere Projekte. Die evaluierten Personalmaßnahmen, falls sie realisiert werden, können beispielsweise vorübergehende Entlassungen oder ähnliche Maßnahmen umfassen, die das gesamte Personal betreffen, sowie Anpassungen bei der Einstellung.