Visualisierung: So sollen die Airbus A350 von Fiji Airways aussehen.

Keine DreamlinerFiji Airways entscheidet sich für Airbus A350

Bis zu acht Langstreckenjets wollte Fijis Nationalairline bei Airbus oder Boeing ordern. Nun least sie vorerst nur zwei A350 - und entscheidet sich gegen den Dreamliner.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die nationale Fluggesellschaft der Fiji-Inseln bedient die Langstrecke zurzeit mit vier Airbus A330. Auf der Kurz- und Mittelstrecke setzt Fiji Airways dagegen auf Boeing 737. Noch Anfang des Jahres stellte sich daher die Frage: Mit welchem Jet wird die Fluglinie auf der Langstrecke in die Zukunft gehen? Wählt sie Airbus A330 Neo oder A350, oder wechselt sie zum 787 Dreamliner und wird damit zum reinen Boeing-Betreiber?

Am Donnerstag (2. Mai) gaben Airbus und Fiji Airways nun bekannt, dass die Airline zum neuesten A350-Betreiber wird. Sie least zwei der Flieger von DAE Capital aus Dubai, die dadurch selber zum neuesten A350-Käufer wird. Die Flugzeuge werden in der Business Class jeweils mit 33 Plätzen ausgestattet sein, die sich in flache Betten verwandeln lassen und alle einen eigenen Zugang zum Gang haben. Die Economy Class wird 301 Plätze haben.

Ursprünglich bis zu acht Jets

Die Jets sollen zunächst auf bestehenden Routen zwischen Fiji und Australien sowie den USA fliegen, aber auch die Möglichkeit schaffen, neue Strecken zu eröffnen. Die A350 werden im November und Dezember 2019 zur Flotte stoßen und die A330 offenbar ergänzen.

Die Entscheidung für das Leasing der beiden A350 ist spannend, da die Fluggesellschaft ursprünglich erklärt hatte, man verhandle mit Airbus und Boeing über die Anschaffung von bis zu acht Langstreckenjets. Doch die Entscheidung verzögerte sich und im Januar sagte Airline-Chef Andre Viljoen, man brauche «eine Lösung, die für uns derzeit wirtschaftlich sinnvoll ist und gleichzeitig unsere zukünftigen Wachstumsanforderungen erfüllt».

Erst einmal keine Dreamliner

Ebenfalls am Donnerstag gab Fiji Airways nun bekannt, dass der Gewinn im Finanzjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 40 Prozent zurückgegangenen sei, vor allem aufgrund gestiegener Treibstoffpreise. Ob und wann die Fluggesellschaft nun in nächster Zeit weitere Langstreckenflieger anschaffen will, ist nicht bekannt.

Klar dürfte jedoch sein, dass Boeings Dreamliner erstmal aus dem Rennen ist. Viljoen hatte Anfang des Jahres auch erklärt, wenn man sich für die Boeing 787 entscheide, würden diese die A330 ersetzen. Erst die A350 zu leasen und dann doch alle Jets von Airbus durch solche von Boeing zu ersetzen, scheint vorerst unwahrscheinlich.

Gerade erst zwei 737 Max eingeflottet

Auf die Entscheidung zugunsten der A350 könnte derweil auch das weltweite Grounding der Boeing 737 Max indirekt Einfluss gehabt haben. Denn Fiji Airways hatte gerade begonnen, ihre Boeing 737 durch 737 Max zu ersetzen, als sie ihre zwei bisher gelieferten 737 Max zu Boden beordern musste. Das hat zwar nicht direkt etwas mit den Langstreckenjets zu tun, dürfte Boeing bei den Verhandlungen aber auch nicht gerade geholfen haben.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Fiji Airways: Ablösung durch den Dreamliner oder Ergänzung durch andere Airbus-Jets?

Fiji Airways vor Bestellung bei Airbus oder Boeing

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack