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Der Elektroflieger für jedermann

Ein kleines Elektroflugzeug soll beweisen: Null-Emissionen-Luftfahrt ist möglich. Und sogar gar nicht so teuer - in der Relation.

PC-Aero

Die Elektra One bei ihrem Erstflug.

Die Elektra One mag klein sein – aber visionär. Das Solarflugzeug von PC-Aero, einem in Deutschland ansässigen Unternehmen für die Entwicklung von Elektroflugzeugen, hat auf der Flugschau der Experimental Aircraft Association (EAA) in Wisconsin, dem größten Event dieser Art für Luftfahrtfans, den Lindbergh-Preis für «Electric Aircraft Vision» gewonnen.

Das besondere an dem ein-Personen-Flieger: Der Propellerjet hat eine Art rundum-Energie-Konzept. Die 26-Kilowatt-Batterie lädt sich in einem speziellen Hangar aufladen, der mit Solarzellen ausgestattet ist. Die Ingenieure von PC-Aero wollen das Flugzeug im nächsten Jahr aber auch mit eigenen Solarzellen ausstatten. So soll sich die Reichweite – bisher 250 Kilometer – um 30 Prozent vergrössern, wenn die Sonne scheint.

Vergleichsweise Preiswert

Für das Projekt arbeitet die Firma mit dem Unternehmen Solar World aus Oregon zusammen. Das Flugzeug solle, so heißt es bei Solar World und PC Aero, «Das erste, vergleichsweise preiswerte Elektroflugzeug werden». Im Gegensatz zu bisherigen Elektroflugzeugen soll es also nicht nur experimentell betrieben werden, sondern auch auf den Markt kommen.

In Europa soll der Verkauf der Jets schon im nächsten Jahr beginnen. Kostenpunkt: etwa 145’000 Dollar für die komplette Infrastruktur, bei Betriebskosten von etwa 50 Dollar in der Stunde.



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