Edelweiss versteht Ablehnung der Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten nicht

Nachdem die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten die Verhandlungen zu einem neuen Tarifvertrag abgebrochen habe, habe man das Angebot erneuert und konkrete Umsetzungsvorschläge abgegeben, die innerhalb der unternehmerischen Möglichkeiten lägen, teilt der Schweizer Ferienflieger mit. Auch dieser Vorschlag sei von Aeropers nicht akzeptiert worden. Das Angebot beinhalte mehr Lohn, höhere Erfolgsbeteiligung und bessere, individuelle Flexibilität, so Edelweiss.

Das konkrete Angebot sehe weiterhin eine 15-Prozent-Steigerung über 4,5 Jahre vor. Dies vor dem Hintergrund, dass bereits per Januar 2023, außervertraglich und freiwillig, von Edelweiss an alle Pilotinnen und Piloten zwei Prozent zusätzlich ausbezahlt wurden und im April 2024 große Teile der Einbußen aus der Coronazeit den Mitarbeitenden wieder gutgeschrieben werden, so die Airline weiter.

Das Angebot beinhaltet nicht nur einen Teuerungsausgleich, der rückwirkend und für die Zukunft gilt, sondern auch weitere Verbesserungen, wie Anhebung der Löhne, höhere Erfolgsbeteiligung und Maßnahmen für eine bedeutend bessere Planbarkeit des Soziallebens. Darüber hinaus haben die Pilotinnen und Piloten die Möglichkeit, ihre Vergütung entweder durch eine Steigerung der Produktivität oder durch eine erhöhte Flexibilität zu verbessern. Zusätzlich biete Edelweiss neue, freiwillige Arbeitszeitmodelle an, um den individuellen Bedürfnissen noch gerechter zu werden.

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