Businessreisende: Zurückhaltender Optimismus.

UmfrageDurchwachsenes Jahr für Geschäftsreisen

Ein Drittel aller Travelmanager erwarten mehr Geschäftsreisen in ihrem Unternehmen. Doch die Rechnungen für die Businesstrips werden teuerer.

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Es herrscht leichter Optimismus. Ein knappes Jahrzehnt nach der Weltfinanzkrise erwarten Geschäftsreisende weltweit für 2016 eine steigende Reisetätigkeit in ihren Unternehmen. 32 Prozent von den 1158 im Rahmen des Travel Management Studie von Air Plus befragten Businessleute rechnen für 2016 mit einer zunehmenden Zahl an Geschäftsreisen. Weltweit gehen auch 31 Prozent der insgesamt 874 Befragten Travelmanager in den Firmen davon aus, dass sich die Geschäftsreisetätigkeit in ihrem Konzern 2016 gegenüber dem Vorjahr erhöht, nur 15 Prozent erwarten weniger Reisen.

Allerdings hat sich der Optimismus in 19 der 24 befragten Nationen im Vergleich zu 2015 abgekühlt. Nur in den Niederlanden, Italien, Russland, China und Singapur sind die Reisemanager optimistischer als im Vorjahr. Die negativste Sicht auf die Dinge herrscht in Südamerika, wo fallende Rohstoffpreise, schwache Devisen und Arbeitslosigkeit für besonderen Pessimismus sorgen. Am positivsten sehen die Travelmanager dem Jahr in Indien entgegen (47 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 46 Prozent und den USA mit 45 Prozent.

Geschäftsreisen werden auch teurer

Das Reisen wird zudem teurer. 41 Prozent der Unternehmen erwarten für 2016 höhere Rechnungen als im Vorjahr. Die meisten Manager, die höhere Kosten erwarten, befinden sich in Südafrika (71 Prozent), Indien (63 Prozent), Spanien (53 Prozent und Deutschland (51 Prozent). Sinkende Kosten erwarten nur Manager in Brasilien, der Schweiz und Mexiko.

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