Deutsche Eurofighter steigen zu russischer Ilyushin II-20 auf

Das im Rahmen der Nato-Mission in Lettland stationierte Einsatzkontingent der deutschen Luftwaffe musste am Samstag (31. August) Eurofighter zu einem russischen Flugzeug aufsteigen lassen. Es stieß auf eine Ilyushin II-20 der Luft- und Weltraumkräfte Russlands, die ohne Flugplan und Transpondersignal unterwegs gewesen war. Sie sei identifiziert worden, so die Luftwaffe.

Man nennt ein solches Manöver Alpha Scramble oder Alarmstart. Das Manöver umfasst bewaffnete Einsätze mit scharfer Munition. Innerhalb von nur 15 Minuten nach der Alarmierung sind laut der deutschen Luftwaffe dabei zwei Eurofighter startbereit und in der Luft. Nötig werden diese Einsätze zumeist aufgrund nicht identifizierbarer Flugobjekte.

Die Ilyushin Il-20. Bild: Deutsche Luftwaffe

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