Am Montag Streik an den Flughäfen Berlin, Bremen, Hamburg und Hannover

Die Gewerkschaft Verdi hat rund 2000 Beschäftigte am norddeutschen Airport mit Beginn der Nachtschicht am Sonntag (11. März) gegen 22.00 Uhr zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Dazu zählen die Beschäftigten des Flughafens Hamburg selbst, sowie der Flughafentöchter RMH, SAEMs (Instandhaltung), Airsys (IT) und Secuserve (Parkraumbewirtschaftung), die direkt unter den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes fallen oder indirekt über Haustarifverträge an ihn gekoppelt sind. Auch die Beschäftigten von Frasec und Securitas, die unter den bundesweiten Tarifvertrag in der Luftsicherheit fallen, sind zum Streik aufgerufen, desgleichen die Beschäftigten von AHS (Passagierabfertigung), die für einen Haustarifvertrag kämpfen.

Mit dem angekündigten 24-stündigen Warnstreik sorge die Gewerkschaft Verdi erneut für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende – und das mitten in den Märzferien, die eine beliebte Reisezeit für Familien mit Kindern seien, kritisiert der Flughafen Hamburg. Er hat alle Flüge gestrichen.

Gleichzeitig hat Verdi auch an den Flughäfen Berlin, Bremen und Hannover zu 24-stündigen Warnstreiks aufgerufen. Auch dort wird es zu Beeinträchtigungen kommen.

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