Airbus A321 Neo von ANA: Es kommt Nachschub.

Auch A321 XLRAll Nippon Airways bestellt bei Airbus, Boeing und Embraer

Der japanische Konzern bestellt Airbus A321 Neo und A321 XLR, Boeing 737 Max und 787 sowie Embraer E2. Zusätzlich übt die ANA-Gruppe Optionen für weitere Jets aus.

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Der größte japanische Luftfahrtkonzern macht gleich drei Flugzeughersteller glücklich. ANA Holdings bestellt insgesamt bis zu 77 Flugzeuge, wie der Aufsichtsrat beschlossen und am Dienstag (25. Februar) bekannt gegeben hat. «Dieser Auftrag wird der Katalysator für die Verbesserung der Rentabilität der Inlandsflüge und die Ausweitung der internationalen Flüge sein», kommentiert Chef Koji Shibata.

All Nippon Airways ANA erhält weitere 18 Boeing 787-9 mit GE-Triebwerken, die am Flughafen Tokio-Narita stationiert werden. Man wolle so «aggressiv neue Flugzeuge auf internationalen Strecken einführen», schreibt der Mutterkonzern. Schon jetzt betreibt die Tochter 88 Dreamliner, wobei alle drei Varianten Boeing 787-8, - 9 und -10 vertreten sind.

Erstmals Bestellung bei Embraer und A321 XLR für Peach

Für Inlandsflüge von All Nippon Airways bestellt die Gruppe zudem erstmals bei Embraer. Sie ordert bis zu 20 E190-E2 mit je 100 Sitzen. 15 der brasilianischen Flugzeuge bestellt der Konzern fest, für fünf weitere sichert er sich Optionen. «Die Einführung dieser Flugzeuge ist für das Geschäftsjahr 2028 geplant», so ANA Holdings. Aktuell sind im Segment De Havilland Canada Dash 8-400 bei der Tochter ANA Wings unterwegs. Außerdem führt Partner Ibex Airlines unter der Marke ANA Connection Flüge mit Bombardier CRJ 700 durch.

Für die Kurz- und Mittelstrecke bestellt ANA 14 weitere Airbus A321 Neo und bis zu zwölf Boeing 737 Max 8 (acht fest bestellt plus vier Optionen). Hinzu kommen zehn A321 Neo und drei A321 XLR für Tochter Peach, die eine reine Airbus-Flotte betreibt mit A320 Ceo, A320 Neo und A321 Neo.

ANA Group will 230 Flugzeuge betreiben

Die insgesamt bis zu 77 neuen Flugzeuge (68 fest bestellt und neun Optionen) sind aber noch nicht alles. Zusätzlich kündigt das Unternehmen an, bestehende Optionen für fünf Boeing 787-9 und zehn Boeing 737 Max 8 in feste Aufträge umzuwandeln.

Schon jetzt hat ANA bei Boeing noch offene Bestellungen für 18 Boeing 777X, vier Boeing 787-9, vier Boeing 787-10 und 20 Boeing 737 Max. Von Airbus erwartet sie noch zehn A320 Neo und drei A321 Neo. Im Jahr 2030 will die Gruppe insgesamt rund 320 Flugzeuge betreiben, davon etwa 120 Dreamliner.

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