Besser reisen als Lady Gaga

Damit man in dieser aber selbst in der Business- oder First-Lounge nicht fehl am Platz wirkt, gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte. Unten angefangen: Die optimalen Schuhe sind nicht zu schnüren und einfach an- und auszuziehen. Zum einen, weil klobigere Modelle beim Sicherheitscheck oftmals ausgezogen werden müssen und zusätzliche Zeit kosten. Aber auch im Flieger ist es vor allem auf Langstrecken angenehm, wenn man die Schuhe schnell loswerden, aber genauso schnell auch wieder anziehen kann. Bei der Beinbekleidung sollte es ebenfalls möglichst bequem sein. Hosen aus einem angenehmen Stoff, der nicht leicht knittert, bieten sich bei den langen Reisezeiten an. Röcke hingegen sehen - zumindest bei den Damen - vielleicht gut aus, aber sind im Flieger alles andere als praktisch. Im besten Fall sitzen die Hosen auch noch so gut, dass man den Gürtel weglassen kann. Dieser muss ja beim Sicherheitscheck jeweils abgenommen werden.
Bequem - und nicht zu viel Ausschnitt
Oben herum gilt dasselbe. Bequem sollte es sein. Damit man sowohl bei der Hatz durch den Flughafen als auch im klimatisierten Flieger weder schwitzt noch friert, empfehlen Vielflieger die Zwiebel-Technik: Viele Lagen, die man je nach Bedarf an und ausziehen kann. Frauen sollten noch eines beachten: Wer zu viel Dekolletee zeigt, läuft zumindest in den USA Gefahr, an Bord Probleme zu bekommen. Geschehen ist das einer jungen Frau auf einem Flug von Southwest Airlines vor einigen Jahren. Der Kabinencrew war der Rock zu kurz, der Ausschnitt zu tief. Also nahm man sie nicht mit. Auch beschriftete T-Shirts sind nicht immer empfehlenswert. Im Mai dieses Jahres verweigerte American Airlines einer jungen Frau den Transport, weil diese ein T-Shirt der Pro-Choice-Bewegung trug, die für die Rechte von Frauen auf Abtreibung einsteht. Der Spruch «If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator», war dem Piloten und der Crew zu viel. Beim Aussteigen erklärte ihr der Kapitän, dass sie sich vor dem Anschlussflug umziehen müsste und eigentlich gar nicht so an Bord hätte gehen dürfen. Wegen dieser Diskussion verpasste sie den nächsten Flieger.
Auf den gesundheitlichen Aspekt der richtigen Kleidung macht der Blog Independent Traveler aufmerksam: Wer zu enge Kleidung trägt, macht im schlimmsten Fall nicht nur einen modischen Fauxpas. Er erhöht im schlimmsten Fall auch das Thromboserisiko auf Langstreckenflügen. Ein prominentes Beispiel: Die Sängerin Lady Gaga bemerkte auf einem Transatlantikflug plötzlich Thrombose-Symptome. Ihr Outfit bestand aus gelbem und schwarzem Klebeband. Auch wenn die wenigsten Reisenden sich aufbrezeln die wie Popikone - weite und luftige Kleidung ist immer die bessere Wahl.
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