Moskau: Kampf um A380

Scheremetjewo hofft wohl insgeheim auf Transaero. Die russische Airline kaufte vier A380. Wohin sie mit den Superjumbos fliegen wird, gab die Fluggesellschaft bislang nicht bekannt. Man werde «hochfrequentierte Strecken ab Moskau» damit bedienen, ließ das Unternehmen bislang offiziell immer nur verlauten. Später nannte sie dafür ein Beispiel: Den Flug nach Bangkok. Nun wurde Vorstandschefin Olga Pleschakowa erstmals konkreter. Vor allem Südostasien und die Karibik würden mit dem A380 bedient. Und in Europa stehe Barcelona zuoberst auf der Liste der A380-Destinationen von Transaero, verriet sie kürzlich der Zeitung RBK Daily. Welchen Moskauer Flughäfen ihre Airline dabei benutzen wird, ließ sie aber offen. Zusammen mit Airbus werde man nun eine Operationsbasis bestimmen. Alle drei Airports kämen theoretisch in Frage.
Schlechtere Karten
Ob Scheremetjewo zum Handkuss kommt, ist indes unklar. Denn Transaero fliegt zwar ab dem ehemaligen sowjetischen Vorzeigeflughafen mit einer Boeing B747-400 nach Barcelona. Doch die anderen Strecken, die mit Großraumfliegern von dort bedient werden, sind ausschließlich Feriendestinationen ums Mittelmeer.
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