Zürich und Frankfurt haben nicht für weitere Flughäfen in Brasilien geboten

Die 22 Flughäfen, die von der nationalen brasilianischen Zivilluftfahrtbehörde Anac am Mittwoch (7. April) versteigert wurden, gingen für 3,1 Milliarden Real (447 Millionen Euro) mehr weg als minimal gefordert. Der Südblock, bestehend aus den Flughäfen Curitiba/PR, Foz do Iguaçu/PR, Navegantes/SC, Londrina/PR, Joinville/SC, Bacacheri/PR, Pelotas/RS, Uruguaiana/RS und Bagé/RS, wurde von der Companhia de Participações em Concessões für 2,1 Milliarden Real erworben.

Die Flughäfen Goiânia/GO, São Luís/MA, Teresina/PI, Palmas/TO, Petrolina/PE und Imperatriz/MA bildeten den zentralen Block, der ebenfalls von der Companhia de Participações em Concessões gewonnen wurde. Der Nordblock, in den die Flughäfen Manaus/AM, Porto Velho/RO, Rio Branco/AC, Cruzeiro do Sul/AC, Tabatinga/AM, Tefé/AM und Boa Vista/RR integriert sind, wurde von Vinci Airports gekauft. Das Unternehmen zahlte 420 Millionen Real.

Der Flughafen Zürich hat am Ende bei der Auktion nicht mitgeboten, wie eine Sprecherin erklärt. «Wir haben die Ausschreibung geprüft und uns entschieden, nicht teilzunehmen. Wir konzentrieren uns momentan auf die bestehenden Verpflichtungen in Brasilien.» Auch der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport schaute sich die Dossiers an. Am Ende hat aber auch er verzichtet, wie ein Sprecher erklärt.

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