Zim Flugsitz beendet Ende des Jahres das Insolvenzverfahren

Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan der Zim Flugsitz am Dienstag (15. Dezember) in der Gläubigerversammlung in Konstanz einstimmig zugestimmt. Die Restrukturierung des Flugzeugsitzherstellers ist damit abgeschlossen. Am Hauptstandort in Markdorf können alle Arbeitsplätze erhalten werden. Der Produktionsstandort in Schwerin wurde, wie bereits im September bekannt gegeben, verkleinert.

Der Abschluss des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wird nach den Plänen der Unternehmensführung voraussichtlich Ende Dezember 2020 erfolgen. Zim Flugsitz, die sich seit Juli 2020 in einem Verfahren in Eigenverwaltung befindet, führte in den vergangenen Monaten umfassende Sanierungsmaßnahmen durch. Am Hauptstandort in Markdorf in Baden-Württemberg hatte das Unternehmen bereits seit dem Sommer ein Effizienzprogramm umgesetzt, welches erhebliche Kostenreduktionen umfasste. Zudem wurden die Prozesse verbessert, um effizienter zu arbeiten. Mit wichtigen Kunden hat das Unternehmen neue Verträge ausgehandelt. Die Produkte wurden auch während des Verfahrens technisch weiterentwickelt – insbesondere die sogenannten Retrofit-Lösungen, wenn gebrauchte Flugzeuge mit neuen Sitzen ausgestattet werden; diese werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Auch die Neuentwicklung einer neuen Generation von Premium-Economy-Flugsitzen hat Zim Flugsitz weiter vorangetrieben; die Markteinführung soll Mitte 2021 erfolgen.

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