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Wizz Air streicht jede fünfte Stelle

Wizz Air Holdings gibt bekannt, dass erwartet wird in Übereinstimmung mit der jüngsten Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2019/20 per Ende März einen Reingewinn von 350 bis 355 Millionen Euro auszuweisen. Als Folge von COVID-19 und in Übereinstimmung mit den IFRS-Standards wird Wizz Air jedoch im vierten Quartal außergewöhnliche Verluste in Höhe von 70 bis 80 Millionen verbuchen, insbesondere im Zusammenhang mit Absicherungsverlusten für die Monate März bis Mai 2020. Infolgedessen erwartet Wizz Air einen statutarischen Nettogewinn von 270 bis 280 Millionen Euro für für das Geschäftsjahr 2019/20.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist Wizz Air nicht in der Lage, eine Prognose für das am 31. März 2021 endende Jahr 2020/21 abzugeben. Das Unternehmen bestätigt, dass es über eine sehr starke Bilanz und eine ausgezeichnete Liquidität verfügt, mit 1,5 Milliarden Euro Barmitteln Ende März 2020. Kurzfristig passt das Unternehmen seine Kapazitäten weiterhin aktiv an die Marktbedingungen an und überprüft die Zuteilung von Flugzeugen auf einer Markt-für-Markt-Basis, sobald sich Möglichkeiten ergeben. Da sich die Märkte normalisieren, geht Wizz Air davon aus, dass es seine Pläne, die Kapazität jährlich um durchschnittlich 15 Prozent zu erhöhen, uneingeschränkt aufrechterhalten wird. Darüber hinaus bestätigt das Unternehmen, dass die Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air Abu Dhabi im Einklang mit dem ursprünglichen Zeitplan voranschreitet.

Es wurde eine Reihe weiterer Kosten- und Liquiditätsmaßnahmen ergriffen, um die finanziellen Auswirkungen der Covod-19-Pandemie abzumildern. Wizz Air hat mit Lieferanten zusammengearbeitet, um die vertraglich vereinbarten Raten zu senken und die Zahlungsbedingungen zu verbessern. Darüber hinaus bestätigt das Unternehmen, dass es bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 nach und nach 32 ältere geleaste Flugzeuge zurückgeben wird, wenn die bestehenden Leasingverträge auslaufen.

Trotz seiner besten Bemühungen unternimmt das Unternehmen den schwierigen Schritt, 1000 Stellen zu streichen, was einem Personalabbau von 19 Prozent entspricht. Darüber hinaus wurden und werden kurzfristig zusätzliche Maßnahmen zur Beurlaubung von Mitarbeitern ergriffen, die aufgrund der Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie erforderlich sind. Darüber hinaus wird heute bekannt gegeben, dass für das gesamte Jahr 2020/21 die Bezüge des Chief Executive Officer, des Verwaltungsrates und aller leitenden Angestellten um 22 Prozent gekürzt werden, während die Gehälter der Piloten, der Kabinenbesatzung und des Büropersonals um durchschnittlich 14 Prozent reduziert werden.