Tui will mit frischem Kapital Staatshilfen zurückzahlen

Der Reisekonzern hat sich zum Ziel gesetzt, die Schulden zu verringern, die Zinskosten zu senken und die Corona-Hilfen des Staates weiter zu reduzieren. Vorstand und Aufsichtsrat haben daher am Dienstag (17. Mai) eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ohne Bezugsrechte für Aktionäre beschlossen. Mit dem Erlös sowie verfügbaren Barmitteln soll die Stille Einlage II des deutschen Staates in Höhe von 671 Millionen Euro vollständig zurückgezahlt werden. Darüber hinaus plant Tui, auch die bestehende KfW-Kreditlinie um weitere 336 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro zu reduzieren.

Somit verbleiben als staatliche Finanzhilfen für Tui - neben der KfW-Kreditlinie die wandelbare Optionsanleihe mit rund 59 Millionen Euro und die ebenfalls wandelbare Stille Einlage I in Höhe von 420 Millionen Euro des Wirtschaftstabilisierungsfonds.

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