Swiss konnte im zweiten Quartal an die positive Entwicklung des ersten Quartals 2023 anknüpfen. Die Lufthansa-Tochter steigerte das operative Ergebnis im ersten Halbjahr auf 338,3 Millionen Franken. Die operativen Erträge wiederum beliefen sich auf 2,5 Milliarden Franken.
Swiss kam zugute, dass sie die Kostensteigerungen, mit denen die gesamte Branche konfrontiert ist, durch die 2021 vorgenommene Restrukturierung gut abfedern konnte. Zudem profitierte die Fluggesellschaft weiterhin von einer außerordentlich starken Nachfrage nach Flugreisen bei gleichzeitig reduzierter Branchenkapazität.
Die positiven Vorzeichen des ersten Quartals haben sich im weiteren Jahresverlauf noch verstärkt: In den Monaten April bis Juni steigerte Swiss ihr operatives Ergebnis um rund 127 Prozent auf knapp 260 Millionen Franken (2. Quartal 2022: 114,4 Millionen Franken), die operativen Erträge stiegen um rund 27 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken (2. Quartal 2022: 1,1 Milliarden Franken).
Dieter Vranckx, Chef von Swiss: «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine der führenden Fluggesellschaften Europas zu sein. Das gegenüber Vorjahr fünfmal höhere Halbjahresergebnis hat gezeigt, dass wir finanziell auf Kurs sind.»
Im ersten Halbjahr 2023 hat Swiss ein starkes Passagierwachstum verzeichnet. Total beförderte die Airline rund 7,5 Millionen Reisende. Dies entspricht einer Steigerung von 41 Prozent gegenüber Vorjahr. Im selben Zeitraum führte Swiss mehr als 61.000 Flüge durch, das waren rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr.
Im gesamten Streckennetz hat die Fluglinie im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 36 Prozent mehr Sitzkilometer angeboten (gemessen in ASK, angebotene Sitzkilometer); diese Kennzahl stellt die Leistungseinheit im Luftverkehr dar.
Die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) stieg im selben Zeitraum um knapp 54 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 83,3 Prozent. Damit lag er um 9,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Swiss rechnet für das Gesamtjahr 2023 weiterhin mit einer Flugkapazität (gemessen in ASK) von rund 85 Prozent gegenüber 2019 und mit einer weiteren Erhöhung im Jahr 2024. Insgesamt betrug die angebotene Kapazität gegenüber 2019 im ersten Halbjahr 85 Prozent und im zweiten Quartal rund 87 Prozent.