Lufthansa rechnet mit Bewegung bei der seit Monaten ausstehenden Zulassung der neuen Business-Class-Sitze in der Boeing 787. Konzernchef Carsten Spohr stellte intern eine zeitnahe positive Entwicklung in Aussicht, berichtet das Handelsblatt. Man sei nur noch wenige Tage von einer positiven Ankündigung entfernt, sagte er auf einer internen Mitarbeiterveranstaltung.
Derzeit kann Lufthansa in den Dreamlinern lediglich vier der neuen Business-Class-Sitze verkaufen. Für weitere Sitze fehlt bislang die Freigabe der Federal Aviation Administration. Hintergrund sind Anforderungen an die Befestigung der Sitze im Flugzeugrumpf und die dafür notwendigen Belastungstests. Die Airline will vermeiden, Sitze zu verkaufen, die am Ende nicht genutzt werden dürfen.
Spohr deutete an, dass es zunächst eine teilweise Freigabe geben könnte. Es sei möglich, dass Lufthansa noch einige Monate mit einzelnen gesperrten Sitzen fliegen müsse. Die Situation werde aber nicht mehr mit der bisherigen Blockade vergleichbar sein.