Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration hat die kurzfristig verhängte Flugbeschränkung über El Paso International Airport wieder aufgehoben. Die sogenannte «Temporary Flight Restriction for Special Security Reasons» hätte den Flugbetrieb bis zum 21. Februar weitgehend zum Erliegen gebracht.
Die Maßnahme war am 10. Februar um 23.30 Uhr Ortszeit in Kraft getreten und umfasste einen Radius von zehn nautischen Meilen rund um den Flughafen. In dem entsprechenden NOTAM wurde der Luftraum als «NTL Defense Airspace» klassifiziert. Verstöße hätten zu Abfangmaßnahmen und Befragungen durch Sicherheitskräfte führen können.
Die Anordnung war mit nur wenigen Stunden Vorlauf erlassen worden und hatte sowohl Flughafenbetreiber als auch lokale Behörden überrascht. In einem viel beachteten Funkmitschnitt war von einem «Ground Stop» für zehn Tage die Rede.
US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte später, die Maßnahme sei wegen eines sicherheitsrelevanten Vorfalls ergriffen worden. Hintergrund seien Drohnenaktivitäten eines mexikanischen Drogenkartells über der Grenze gewesen. Die Bedrohung sei inzwischen «neutralisiert», es bestehe keine Gefahr für den kommerziellen Luftverkehr mehr.