Boeing und FAA verhandeln über Zertifizierungsplan für neues Enteisungssystem der 737 Max

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Boeing steht kurz vor einem entscheidenden Schritt für die Zulassung der lange verzögerten Modelle 737-7 und 737-10. Der Flugzeugbauer verhandelt laut einem Bericht des Magazins Aviation Week mit der FAA über den Zertifizierungsplan für das überarbeitete Engine-Anti-Ice-System (EAI), wie Boeing-Verkehrsflugzeugchefin Stephanie Pope am Rande der Dubai Airshow sagte. Der Konzern habe «tausende Stunden» in die Neuentwicklung investiert – nun gehe es darum, die Prüfstrategie mit der Behörde abzustimmen.

Das Enteisungssystem leitet Zapfluft zum Triebwerkseinlass, um Eisbildung zu verhindern. Tests hatten jedoch gezeigt, dass die Verbundmaterial-Struktur unter bestimmten Betriebsbedingungen thermisch beschädigt werden kann. Boeing hat mehrere Überarbeitungen evaluiert und sich nun nach eigenen Angaben auf ein finales Design festgelegt. Für die bereits fliegenden 737-8 und 737-9 gelten bis zur Nachrüstung Nutzungsbeschränkungen.

Parallel dazu stehen weitere Flugerprobungen bevor: Der erste 737-10-Prototyp IG001 soll ab Mitte November Stabilitäts- und Steuerungstests der FAA absolvieren. Das Flugzeug hat seit seinem Erstflug 2021 bereits mehr als 1100 Flugstunden gesammelt. Auch die letzte Phase der 737-7-Flugerprobung sei abgeschlossen, so Pope zur Aviation Week. Sobald die FAA den Zertifizierungsplan für das Enteisungssystem akzeptiere, könne Boeing in die finale Zulassungsphase gehen.

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