Abbruch der Verhandlungen: Lufthansa-Piloten wieder streikbereit

In einem am Dienstag (1. September) zwischen der Vereinigung Cockpit und der Lufthansa unter Beteiligung des Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr geführten Spitzengesprächs hat der Konzernvorstand das Angebot der Gewerkschaft zu einem «Bündnis für Wachstum und Beschäftigung» abgelehnt. «Die Vereinigung Cockpit hat durch das Angebot einer nachhaltigen Kostenentlastung von über 500 Millionen Euro ihre Bereitschaft zu diesem Bündnis gezeigt. Eine der wesentlichen Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zu diesem Gesamtpaket war, dass Lufthansa die Ausflaggung von Flugzeugen und die damit verbundene Verlagerung von Arbeitsplätzen in untarifierte Unternehmen im In- und Ausland unterlässt». so die Arbeitnehmervertreter. Ab sofort müsse bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings jederzeit mit Arbeitskampfmaßnahmen gerechnet werden. Die Lufthansa-Konzernspitze trage die volle Verantwortung für die Eskalation dieses Konflikts, so die Vereinigung Cockpit. Von Lufthansa gibt es noch keine Stellungnahme.

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