A4E fordert Reform des EU-Emissionshandels

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Der Branchenverband Airlines for Europe A4E drängt auf eine Überarbeitung des europäischen Emissionshandelssystems EU ETS)für die Luftfahrt. EU-Airlines würden im internationalen Vergleich überproportional belastet, was Wettbewerbsnachteile schaffe und Flugreisen innerhalb Europas verteuere.

Die Preise für Emissionszertifikate lagen im Januar zeitweise bei 92 Euro pro Tonne Kohlendioxid und damit deutlich über den Prognosen für 2026. Für die Mitgliedsairlines könnten die ETS-Kosten bis 2030 auf rund fünf Milliarden Euro steigen, da kostenlose Zertifikate schrittweise entfallen.

A4E warnt, dass höhere Kosten Passagiere auf Umsteigeverbindungen über Nicht-EU-Drehkreuze lenken könnten. Zudem fordert der Verband, Einnahmen aus dem System stärker in die Produktion nachhaltiger Flugkraftstoffe zu investieren. Vor der geplanten ETS-Überarbeitung im Juli verlangt die Branche eine bessere Balance zwischen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit.

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