Tap-Chef sieht keine Auswirkungen durch Verzögerung der Privatisierung

Luís Rodrigues hält den durch den Sturz der portugiesischen Regierung verursachten Aufschub der Privatisierung für unproblematisch. Bei der Tourismusmesse BTL in Lissabon betonte der Chef von Tap gemäß der Nachrichtenagentur Lusa, dass seine Airline mittlerweile stabil sei und unabhängig von der Privatisierung ihren Weg fortsetze. Früher sei sie «eine anormale Firma» gewesen, die oft aus negativen Gründen in den Schlagzeilen gestanden habe. Heute funktioniere das Unternehmen gut und genieße international ein besseres Image als im Heimatmarkt. Die Privatisierung könne diesen Fortschritt zwar beschleunigen, aber ein Aufschub von zwei bis drei Monaten sei keine wesentliche Verzögerung, so der Tap-Chef.

Der Verkaufsprozess der Airline hat das Interesse von drei großen europäischen Luftfahrtkonzernen geweckt: Air France-KLM, IAG und Lufthansa Group. Aufgrund der politischen Unsicherheit wird sich die Privatisierung jedoch weiter verzögern.

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