Letzte Aktualisierung: um 16:32 Uhr

So fährt Air France ihr Programm im Sommer hoch

Im Hochsommer wird Air France bis zu 196 Ziele mit einem Flugprogramm anfliegen, das im Durchschnitt 90 Prozent der Kapazitäten von 2019 und damit vor der Krise entspricht.

Air France erweitert ihr Angebot mit Verbindungen von und in die USA, dem wichtigsten Langstreckenziel der Fluggesellschaft. Im kommenden Sommer wird sie fast 200 wöchentliche Flüge zu 14 Zielen anbieten. Das sind 20 Prozent mehr als im Sommer 2019. Die seit Beginn der Krise ausgesetzte Verbindung von Paris-Orly nach New York JFK wurde am 27. März wieder aufgenommen und ergänzt das Angebot ab Paris-Charles de Gaulle. Insgesamt wird es diesen Sommer bis zu sieben tägliche Flüge zwischen den beiden Städten geben.

Air France und Delta werden außerdem zum ersten Mal einen «Shuttle»-Service zwischen Paris-Charles de Gaulle und New York JFK mit acht Flügen pro Tag (sechs Air France-Flüge und zwei Delta-Flüge) ins Programm aufnehmen. Ab Anfang Juni wird es tagsüber regelmäßige Verbindungen, alle ein bis zwei Stunden, von Paris-Charles de Gaulle sowie etwa einen Abflug pro Stunde ab dem späten Nachmittag von New York JFK geben.

Die französische Airline hat zudem die Flüge zwischen Paris-Charles de Gaulle und Dallas (Texas) mit bis zu fünf Flügen pro Woche wieder aufgenommen. Schliesslich bietet die Fluggesellschaft ab dem 4. Mai das zweite Jahr in Folge eine saisonale Flugverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Denver (Colorado) mit drei wöchentlichen Flügen an.

Air France baut auch ihre Verbindungen nach Kanada aus und bietet in diesem Sommer 25 Prozent mehr Flüge an als vor der Krise. Sie wird am 17. Mai 2022 eine Direktverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle und Québec City aufnehmen.

In Afrika wird Air France dank zusätzlicher Frequenzen an zahlreichen Zielen wieder das Niveau von vor der Krise erreichen. So wird Abidjan (Elfenbeinküste) zwei Mal täglich mit Paris-Charles de Gaulle verbunden und die saisonalen Verbindungen nach Sansibar (Tansania) und Banjul (Gambia) werden über den Sommer verlängert.

In Asien schließlich hält Air France fast alle ihre Ziele mit einer reduzierten Anzahl von Flügen aufrecht. Das Flugprogramm nach Indien (Delhi, Bombay, Bangalore und Chennai) wird verdichtet, um die Wiedereröffnung des Landes für internationale Flüge ab dem 27. März 2022 zu begleiten.

Auf dem Kurz- und Mittelstreckennetz setzt Air France ihre Strategie fort, ihr Angebot auf Feriendestinationen umzustellen. So wird sie in den Monaten Juli und August mit 23 saisonalen Verbindungen ab Paris-Charles de Gaulle eine vergleichbare Frequenz zu vor der Krise erreichen. Darunter sind drei neue Destinationen: Zakynthos (Griechenland) mit zwei Flügen pro Woche ab dem 9. Juli, Tirana (Albanien) mit zwei Flügen pro Woche ab dem 9. Juli und Teneriffa (Spanien) wie bereits in der Wintersaison.

Von Paris-Orly aus werden den ganzen Sommer über neue Verbindungen nach Algier (Algerien – drei Flüge pro Tag, abhängig von den Bedingungen der Wiedereröffnung des Landes) und Tunis (Tunesien – ein Flug pro Tag ab dem 29. Mai) angeboten, die das Angebot ab Paris-Charles de Gaulle ergänzen. Eine neue Verbindung nach Palma de Mallorca (Spanien) wird ebenfalls zwischen Juli und August mit vier Flügen pro Woche angeboten, während die Verbindungen nach Ibiza (Spanien) und Bari (Italien), die es bereits 2021 gab, mit zusätzlichen Frequenzen fortgesetzt werden.

Im Inland nimmt Air France 47 Sommerverbindungen ins Programm auf: Zu internationalen Zielen mit vier neuen Strecken (Marseille–Santorini ab dem 8. Juli, Marseille–Tunis ab dem 9. Juli, Nizza-Héraklion ab dem 8. Juli und Nizza-London Heathrow ab dem 9. Juli) sowie nach Frankreich, insbesondere nach Korsika, das dieses Jahr von Bordeaux, Caen, Clermont-Ferrand, Lille, Lyon, Nantes, Paris-Charles de Gaulle, Paris Orly, Pau, Rennes und Strassburg aus bedient wird. Transavia wird ihrerseits das Inlandsnetz von Paris-Orly nach Brest, Biarritz, Montpellier, Perpignan, Pau und Toulon abdecken.