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Schönefeld nutzt vorübergehend Südbahn des BER

Der Flughafen Schönefeld wird ausgebaut, um die nötigen Kapazitäten für die steigenden Passagierzahlen bereitzustellen. Dazu müssen die Flugbetriebsflächen ertüchtigt und ausgebaut werden, um mit der Eröffnung des BER beide Standorte parallel betreiben zu können. Im Zuge der geplanten Bauarbeiten ist es nötig, die Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld vorübergehend zu schließen. Da die Flugzeuge nach der BER-Eröffnung von beiden Start- und Landebahnen sowohl zum BER-Terminal als auch zu den Terminals in Schönefeld rollen müssen, ohne sich gegenseitig zu behindern, sind infrastrukturelle Anpassungen vorzunehmen, zusätzliche Rollwege zu bauen bzw. vorhandene zu sanieren.

Ab dem 16. Juli 2017 wird der Flugverkehr von Schönefeld deswegen bis zum 28. Oktober 2017 über die zukünftige südliche Start- und Landebahn des BER abgewickelt. Die bauliche Erweiterung der Flugbetriebsflächen gliedert sich in mehrere Teilprojekte, wobei die Maßnahmen innerhalb des Rollschutzbereiches der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld während des Sperrzeitraums umgesetzt werden. Die entsprechende Genehmigung durch die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) liegt vor.