Personal von Austrian Airlines führte nach Betriebsversammlung gleich Warnstreik durch

Die rund 1200 Teilnehmenden der Betriebsversammlung der Bordbelegschaft der österreichischen Lufthansa-Tochter haben sich im Anschluss an die Betriebsversammlung vom Dienstagmorgen (7. März) einstimmig zur Abhaltung eines Warnstreiks entschlossen. Er dauerte bis 14:30 Uhr. Streikziel sei es, wie es zuvor schon Anlass für die Betriebsversammlung war, das Management wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, so die Gewerkschaft Vida. «Wir fordern für die Beschäftigten einen entsprechenden Teuerungsausgleich, der diesen Namen auch verdient hat, sowie ein sofortiges und restloses Aus für das Personalsparpaket ohne faule Kompromisse. Wir fordern das Management von Austrian Airlines zur raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf», fordert die stellvertretende Vida-Vorsitzende Olivia Janisch.

Vida verweist auf das wieder gut laufende Geschäft der Fluglinie für die rund 3200 Flugbegleitenden und Pilotinnen und Piloten von AUA eine deutliche Nachbesserung bei den Einkommen. Eigentlich war für heute nur die Betriebsversammlung geplant. Wegen ihr musste Bei Austrian Airlines 34 Flüge annullieren. Jetzt wurde es deutlich mehr.

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