Icao-Mitglieder legen sich auf verbindliche Klimaziele fest

Die Uno-Luftfahrtbehörde hat sich auf ein Ziel von Netto-Null-CO2-Emissionen bis 2050 festgelegt. Das beschloss die Vollversammlung der Icao am Freitag (7. Oktober). Sie hat damit ihr Klimaziel de facto mit dem Pariser Abkommen und Initiativen anderer Branchenverbände in Einklang gebracht. Ihre Maßnahmen hat sie unter dem Fahrplan für die Dekarbonisierung bis 2050 festgehalten.

Frühere Icao-Verhandlungen konzentrierten sich auf den Ausgleich des Emissionswachstums über das Basisjahr 2020 hinaus. Die heutige Entscheidung erfordert eine drastische Senkung der CO2-Emissionen von Flugzeugen und Kraftstoffen selbst, die durch umfangreiche private und öffentliche Investitionen unterstützt wird. Da die Icao selbst nur über geringe Durchführungsbefugnisse verfügt, ermächtigt das Abkommen die Mitgliedstaaten, bei der Regulierung der Emissionen die Führung zu übernehmen.

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