Die Regierungschefs waren dabei: Airbus-Chef Tom Enders und CAS-Chef Sun Bo bei der Vertragsunterzeichnung.

140 FlugzeugeRiesenorder aus China für Airbus

Airbus vermeldet eine Bestellung aus China von 140 Fliegern. Das nur wenige Wochen, nachdem bekannt wurde, dass der Flugzeugbauer verstärkt auf Zulieferer aus der Volksrepublik setzt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wenn es wirklich groß wird, dann kommt auch Angela Merkel hinzu: Die deutsche Bundeskanzlerin war gemeinsam mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping anwesend, als Airbus und China Aviation Supplies Holding Company am Mittwoch (5. Juli) den Vertrag unterzeichneten. Das chinesische Staatsunternehmen will 140 weitere Flugzeuge beim europäischen Flugzeugbauer kaufen. Es geht um 100 Exemplare der A320-Familie und 40 A350 sein. Der Rahmenvertrag hat ein Volumen von 22,8 Milliarden Dollar nach Listenpreisen.

China Aviation Supplies kauft die Jets im Auftrag der Regierung und verteilt sie dann an die Airlines. Es ist nicht die erste Order der Chinesen bei Airbus - und auch nicht die erste in dieser Größenordnung: 2015 gab es eine weitere Bestellung des Staatsunternehmens. Damals ging es um ein Abkommen zum Verkauf von 130 Airbus-Jets an die Volksrepublik. China hatte bereits im Sommer zuvor 45 Airbus A330 bestellt. Damals gab der europäische Flugzeugbauer bekannt, in Tianjin ein neues Fertigstellungswerk für A330 zu bauen.

Zugeständnisse an China

Auch der jetzigen Order ist ein Entgegenkommen von Airbus voraus gegangen. Am 1. Juni hat der Flugzeugbauer mit der chinesischen Regierung eine Absichtserklärung für eine vertiefte Kooperation unterzeichnet. Die Erklärung stärke die «gegenseitig positive» Zusammenarbeit von Airbus und der chinesischen Luftfahrtindustrie in «verschiedenen Segmenten», heißt es. Auf Basis einer ohnehin schon engen Zusammenarbeit werde man die weitere Entwicklung von Ingenieurs-Know-how und Innovationen in China stärken. Außerdem sollen chinesische Zulieferer verstärkt in Airbus‘ Vertriebskette eingebunden werden.

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg