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Flughafen Innsbruck legt trotz Turbulenzen zu

Für den Flughafen Innsbruck ungünstige Wetterlagen sorgten für einen schwierigen Start ins Jahr 2019, dennoch verlief die Wintersaison 2018/19 schlussendlich sehr erfolgreich. Im 1. Quartal konnten insgesamt 560.549 Passagiere abgefertigt werden (plus 4 Prozent) und auch das 2. Quartal entwickelte sich sehr positiv (plus 6 Prozent). Unerwartete Turbulenzen brachte dann die Sommersaison, noch bevor sie überhaupt begonnen hatte. Die plötzliche Insolvenz der Fluglinie Germania stellte vor allem den wichtigen Reiseveranstalterpartner Tui vor große Herausforderungen. Mit Hochdruck wurde nach Ersatzfluggeräten gesucht, zur Gänze konnten die Sitzplatzkontingente jedoch nicht umgelagert werden, was die Reduktion einzelner Frequenzen zur Folge hatte. Zudem dünnte British Airways die Flüge nach London Heathrow aus, was einen leichten Passagierrückgang im 3. Quartal 2019 verursachte (minus 3 Prozent).

Die Insolvenz des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook im Herbst bedeutete einen weiteren Rückschlag: Thomas Cook Airlines war mit sechs wöchentlichen Flügen im Winter und über 35.000 Passagieren der sechstwichtigste Airline-Partner am Flughafen Innsbruck. Erst kurz vor Beginn der laufenden Wintersaison konnten die dadurch entstandenen offenen Slots neu vergeben werden. Neben vin Tui konnten unter anderem auch zwei neue Airlines gewonnen werden: die britische Fluglinie Jetm sowie die skandinavische Airline Norwegian.

Trotz all dieser Herausforderungen ging das Jahr 2019 schließlich mit einem erneuten Passagierrekord zu Ende: mit 1.144.471 Jahrespassagieren wurde bereits zum siebten Mal in Folge ein Passagierwachstum erzielt. Im Vergleich zum Jahr 2018 entspricht dies einem Zuwachs rund 25.000 Passagieren (plus 2,2 Prozent). «Passagierzuwächse sehen wir natürlich gerne», kommentiert Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta die Passagierzahlen, «allerdings setzen wir auf nachhaltiges Wachstum und nicht auf Zuwächse um jeden Preis, was auch durch die Entwicklung der letzten sieben Jahre unterstrichen wird.»

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