EU sieht Probleme wegen Koreans Asiana-Übernahme - auch wegen Deutschland-Flügen

Die Europäische Kommission hat die koreanische Fluggesellschaft über ihre vorläufige Auffassung informiert, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb auf den Märkten für Passagier- und Frachtflugdienste zwischen dem Europäischen Wirtschaftsraum und Südkorea einschränken könnte. Das Vorhaben schränke den Wettbewerb bei Passagierdiensten auf vier Strecken zwischen Südkorea und Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien ein. Zudem führe die geplante Übernahme von Asiana durch Korean Air auch bei Frachtdiensten zwischen ganz Europa und Südkorea zu weniger Wettbewerb.

Die Mitteilung der Beschwerdepunkte ist ein förmlicher Schritt in einer Untersuchung, bei dem man den betroffenen Unternehmen die gegen sie erhobenen Beschwerdepunkte schriftlich mitteile, so die EU-Kommission als Wettbewerbshüterin. Dies greife dem Ergebnis der Untersuchung nicht vor. Korean Air habe nun die Möglichkeit, zu antworten, die Akte der Kommission einzusehen und eine mündliche Anhörung zu beantragen.

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