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Emirates Group steigert Gewinn kräftig

Der Luftfahrtkonzern aus Dubai hat im Geschäftsjahr 2023/24 «neue Rekordwerte bei Gewinn, Umsatz und Cash-Bestand erzielt», wie er mitteilt. Sowohl Emirates (Airline) als auch Dnata (Abfertigung) hätten deutliche Gewinn- und Umsatzsteigerungen verzeichnet, da man die Aktivitäten weltweit ausgeweitet habe, um der starken Kundennachfrage gerecht zu werden, so Emirates Group. Für das am 31. März 2024 zu Ende gegangene Geschäftsjahr verzeichnete sei einen Rekordgewinn von 18,7 Milliarden Dirham (4,7 Milliarden Euro), ein Plus von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz der Gruppe belief sich auf 137,3 Milliarden, was einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Kassenbestand der Gruppe habe mit 47,1 Milliarden den höchsten jemals gemeldeten Wert erreicht, so Emirates Group.

«Emirates Group hat wieder einmal die Messlatte höher gelegt und eine neue Rekordleistung erzielt. Während des gesamten Jahres verzeichneten wir eine hohe Nachfrage nach Luftverkehr und reisebezogenen Dienstleistungen auf der ganzen Welt, und da wir in der Lage waren, schnell zu handeln, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen, haben wir enorme Ergebnisse erzielt. Wir ernten die Früchte jahrelanger ununterbrochener Investitionen in unsere Produkte und Dienstleistungen, in den Aufbau starker Partnerschaften und in die Fähigkeiten unserer talentierten Mitarbeitender», so Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender der Emirates Group.

Die gesamte Passagier- und Frachtkapazität von Emirates stieg um 20 Prozent auf 57,7 Milliarden Tonnenkilometer und damit wieder annähernd das Niveau von vor der Pandemie. Am 31. März 2024 umfasste das Netzwerk der Airline 151 Destinationen auf sechs Kontinenten, darunter 10 Städte, die ausschließlich von der Frachterflotte angeflogen werden. Die Gesamtflotte umfasste Ende März 260 Flugzeuge mit einem durchschnittlichen Alter von 10,1 Jahren.

Die Fluglinie Emirates beförderte 2023/24 fast 52 Millionen Passagiere. Der Umsatz betrug 121 Milliarden Dirham, der Gewinn 17,2 Milliarden.