Deutsche Eurofighter müssen zu russischer Tupolev Tu-214 und Ilyushin II-78 aufsteigen

Man nennt es Alpha Scramble oder Alarmstart. Das Manöver umfasst bewaffnete Einsätze mit scharfer Munition. Innerhalb von nur 15 Minuten nach der Alarmierung sind laut der deutschen Luftwaffe dabei zwei Eurofighter startbereit und in der Luft. Nötig werden diese Einsätze zumeist aufgrund nicht identifizierbarer Flugobjekte.

Das ist am Freitag (7. Juni) gleich zwei Mal passiert, wie die Luftwaffe mitteilt. Das deutsche Einsatzkontingent im Rahmen der Nato-Mission Verstärkung Air Policing Baltikum musste Eurofigther zu russischen Flugzeugen aufsteigen lassen. Dabei sei man auf eine Tupolev Tu-214 und eine Ilyushin II-78 gestoßen, die ohne Flugplan und Transpondersignal unterwegs gewesen seien. Sie seien identifiziert und begleitet worden, so die Luftwaffe.

Die Tupolev Tu-214 und ein Eurofighter. Bild: Luftwaffe

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