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Braucht Tui nochmals 1,2 Milliarden Euro Staatshilfe?

Tuifly schrumpft die Flotte, streicht Arbeitsplätze und schließt mehrere deutsche Standorte. Doch nicht nur bei der deutschen Fluggesellschaft des Konzerns läuft es nicht gut. In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres, also von Anfang Oktober bis Ende Februar, erzielte er noch «eine starke operative Entwicklung mit einem Zuwachs des bereinigten Betriebsergebnisses um 62 Millionen Euro», wie er Mitte Mai bekannt gab. Dann aber kam die Corona-Krise.

Und das Betriebsergebnis brach ein. Es sank bei der Tui Group um 512 Millionen auf minus 827 Millionen Euro. Deshalb beantragte und bekam der Konzern Anfang April bereits einen Kredit der staatlichen Bank KfW von 1,8 Milliarden. Und nun braucht er offenbar nochmals 1,2 Milliarden, wie das Portal Business Insider und die Zeitung FAZ schreiben. Das Management habe deswegen in Berlin vorgefühlt.