Boeing muss wegen 737-Max-Abstürzen vor Gericht erscheinen

Ein texanischer Bundesrichter hat am Donnerstag (19. Januar) entschieden, dass der Flugzeugbauer am 26. Januar vor einem texanischen Gericht erscheinen muss. Er soll dort in Zusammenhang mit den zwei Abstürzen von Boeing 737 Max 2018 und 2019 angeklagt werden. Ursprünglich wurde Boeing vom US-Justizministerium Immunität im Rahmen einer außergerichtlichen Vereinbarung über einen Aufschub der Strafverfolgung. Boeing verpflichtete sich zu einer Zahlung von 2,5 Milliarden Dollar.

US-Bezirksrichter Reed O'Connor vom Northern District of Texas in Fort Worth fordert Boeing nun auf, zu einer Anklageverlesung vor Gericht zu erscheinen, da die Familien der Opfer nicht in das Verfahren einbezogen wurden. Das habe gemäß dem Crime Victims' Rights Act eigentlich der Fall sein müssen. Dieses Verfahren ist unabhängig von der Zivilklage, die die Familienangehörigen der Opfer gegen Boeing eingereicht haben.

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