BER fährt erneut Verlust ein

Nach der Inbetriebnahme des Flughafen Berlin Brandenburg BER am 31. Oktober 2020 befand sich die neue Flughafeninfrastruktur im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 erstmalig ganzjährig in Betrieb. Die Betriebsabläufe sowie die Geschäftsentwicklung waren dabei erneut deutlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst.

Während im Vorjahr an den Flughafenstandorten in Berlin-Schönefeld (SXF und BER) und Berlin Tegel (TXL) lediglich 9,1 Millionen Reisende begrüßt werden konnten, ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Abfertigungsvolumen von 9,9 Millionen Fluggästen (+ 8,8 Prozent), welches um 7,5 Prozent unter dem geplanten Volumen von 10,7 Millionen Reisenden lag.

Wirtschaftlich stand ein Verlust von 569,1 Millionen Euro zu Buche, so dass zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 530,8 Millionen Euro ausgewiesen wurde, wie aus dem am Dienstag (3. Mai) veröffentlichten Geschäftsbericht 2021 hervorgeht. Im Geschäftsjahr 2022 wird der Liquiditätsbedarf nach dem derzeitigen Stand der Planungen durch vorhandene und erwirtschaftete Mittel gedeckt sein.

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