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Austrian Airlines nach neun Monaten mit 341 Millionen Euro im Minus

Mitte August erreichte das Flugprogramm der Fluggesellschaft mit einer Produktion von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bereits den Jahres-Höhepunkt. Seit diesem Zeitpunkt geht es – bedingt durch die vielen Reisebeschränkungen – wieder bergab. Der Umsatz im Zeitraum Juli bis September ist im Vergleich zu 2019 um 85 Prozent auf 93 Millionen Euro gesunken, wie Austrian Airlines mitteilt. IDdie Gesamterlöse sanken um 85 Prozent auf 102 Millionen Euro (3. Quartal 2019: 667 Millionen Euro). 208 Millionen Euro haben Gesamtaufwendungen betragen, was einer Reduktion von 65 Prozent entspricht (3. Quartal 2019: 597 Millionen Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis (adjusted EBIT) im 3. Quartal hat minus 106 Millionen Euro betragen.

In den ersten neun Monaten ist der Umsatz um 85 Prozent auf 414 Millionen Euro gefallen (2019: 1.612 Millionen Euro). Die Gesamterlöse sind um 72 Prozent auf 465 Millionen Euro gefallen (2019: 1.678 Millionen Euro). Die Gesamtaufwendungen sind in diesem Zeitraum um 51 Prozent auf 806 Millionen Euro gesunken (2019: 1.661 Millionen Euro). Mit dem Ausbau der Kurzarbeit bei Austrian Airlines sowie umfassenden Sparmaßnahmen wurde hier entsprechend gegengesteuert. Das bereinigte Betriebsergebnis, welches Bewertungsgewinne/-verluste aus Flugzeugverkäufen bzw. -Bewertungen ausschließt, hat in den ersten neun Monaten des Jahres minus 341 Millionen Euro betragen. (2019: 17 Mio. Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis betrug minus 404 Millionen Euro. Betriegbsergebnis und Liquidität lägen kumuliert «dennoch weiterhin über Business Plan», so Austrian Airlines.

In den ersten neun Monaten lag die kumulierte Auslastung bei rund 65 Prozent. Aktuell liegt dieser Wert unter 50 Prozent. Das Buchungsverhalten ist weiterhin sehr kurzfristig und zurückhaltend.