Argentinien verpflichtet Airlines bei Streik zu Minimalanzahl von Flügen

Die argentinische Regierung hat am Montag (16. September) ein Dekret erlassen, das die zivile Luftfahrt als «essenziellen Dienst» einstuft. Fluggesellschaften sind daher verpflichtet, während Streiks mindestens 50 Prozent ihrer Flüge durchzuführen. Laut Dekret muss eine Kommission innerhalb von 24 Stunden nach Ankündigung einer Arbeitsniederlegung festlegen, welche Flüge durchgeführt werden. Falls keine Einigung erzielt wird, entscheidet die Arbeitsbehörde.

Die Pilotinnen und Piloten sowie die Flugbegleitenden von Aerolíneas Argentinas streikten bereits zwei Mal im September. Sie forderten höhere Löhne. Das traf Hunderte Flüge und zehntausende Passagiere und bescherte der Fluggesellschaft Millionenverluste.

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