Airbus will «tief in die Lieferkette eingreifen»

Der europäische Flugzeugbauer hilft aktuell Zulieferern, die Schwierigkeiten bei der der Produktion haben. «Wenn ein Flieger nicht ausgeliefert wird, müssen wir einigen Partnerunternehmen unter die Arme greifen, etwa mit Technologie und mit Hilfe im Einkauf», sagt Christian Scherer, Chef von Airbus' Zivilflugzeugsparte, in einem aktuellen Interview mit dem Magazin Wirtschaftswoche.

«Wir kaufen Rohmaterial und geben es dann zu unserem Pauschaleinkaufspreis an die Zulieferer ab», so Scherer. «Dazu haben wir Hunderte Experten, die verschiedenen Zulieferern helfen, effizienter zu arbeiten.»

Das gelte sogar für Zulieferer wie etwa Sitzhersteller. «Weil wir am Ende alle Teile zusammenfügen, müssen wir künftig tief in die Lieferkette eingreifen», sagt der Manager.

Zudem berate man Airlines intensiver als früher dazu, «wie pünktlich welcher Lieferant wahrscheinlich arbeitet». Generell sei das Angebot viel breiter geworden. «Und darum müssen wir gerade jetzt jeden noch mal validieren und gegebenenfalls auch auf die rote Liste setzen», so Scherer.

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