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Airbus Beluga XL hat grünes Licht von der Easa

Der Airbus Beluga XL hat die Musterzulassung durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa erhalten. «Damit ist der Weg zur Indienststellung des Flugzeugs Anfang 2020 frei», so der Flugzeugbauer. «Das Transportflugzeug trägt als wichtiger Bestandteil des industriellen Systems von Airbus wesentlich zum Produktionshochlauf nach 2019 bei.»

Der Beluga XL bietet 30 Prozent zusätzliche Transportkapazität und ist sieben Meter länger sowie einen Meter breiter als das Vorgängermodell Beluga ST. Der Beluga XL kann zwei A350-Flügel gleichzeitig aufnehmen, während die bisherige Beluga ST nur einen transportieren kann. Die Reichweite mit einer maximalen Nutzlast von 51 Tonnen beträgt 4000 Kilometer oder 2200 Seemeilen.

Mehr als über 700 Flugstunden

Die Musterzulassung folgte auf ein Flugerprobungsprogramm, in dessen Verlauf der Beluga XL mehr als 200 Flugtests und mehr als 700 Flugstunden absolvierte. Airbus plant, zwischen 2019 und 2023 insgesamt sechs Beluga XL zu bauen, die nach und nach die bisherige Beluga-ST-Flotte ersetzen werden.

Das Beluga-XL-Programm wurde im November 2014 gestartet. Der neue Großtransporter basiert auf dem A330-200-Frachter, dessen Komponenten und Ausrüstung zu einem großen Teil wiederverwendet werden. Er fliegt mit Trent 700-Triebwerken von Rolls-Royce.

Elf Standorte

Airbus nutzt für den Transport von Teilen zwischen seinen Standorten auch den Straßen-, Schienen- und Seeweg. Der Lufttransport bleibt jedoch die primäre Methode für große Flugzeugkomponenten. Der Beluga XL wird wie der Beluga ST von elf Standorten in Europa aus operieren.