Airbus A350 F-WWYB (Archivbild): Stippvisite in Nepal.

Spezielle Flugzeuge in KathmanduTraurige Flugschau in Nepal

Aus aller Welt kommen Hilfsgüter nach Nepal. Am Flughafen Kathmandu landen dort sonst nie gesehene Jets wie Airbus A350, Boeing 747 oder Iljuschin Il-76.

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Es sind tragische Umstände, die den Tribhuvan International Airport in Kathmandu dieser Tage zu einer Art Schaugelände für Luftfahrttechnik machen. Aus aller Welt treffen Hilfsflüge für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Nepal ein, bei dem letzten Samstag mehr als 6200 Menschen starben. Gleich reihenweise kamen damit auch Flieger nach Kathmandu, sie sonst dort nie landen.

Inzwischen ist der Flughafen Kathmandu nach dem Nachbebens-Chaos wieder voll in Betrieb und emsiger denn je. Vergangenen Mittwoch (29. April) landete alle drei Minuten ein Flugzeug. Insgesamt gab es an jenem Tag 447 Starts und Landungen am einzigen internationalen Flughafen Nepals. Üblicherweise sind es 254. Unter den seltenen Gästen befanden sich etwa eine Boeing 747-400F von El Al, eine 747-200F der amerikanischen Frachtgesellschaft Kalitta Air oder auch eine Iljuschin Il-76 der chinesischen Luftwaffe.

Georderter Airbus A320 und Test-A350 landen in Kathmandu

Airbus und Nepal Airlines machten aus der Not eine Tugend. Sie überführten einen der zwei 2013 von der Nationalairline bestellten A320 voll bepackt mit Hilfsgütern von Hamburg Finkenwerder nach Kathmandu. Zugleich schickte der europäische Flugzeugbauer sein neuestes und modernstes Flugzeug nach Nepal. Die A350-Testmaschine mit der Seriennummer MSN 005 und der Kennzeichnung F-WWYB brachte ebenfalls Hilfe nach Kathmandu. Normalerweise landen maximal Flugzeuge wie der Airbus A330 in der nepalesischen Hauptstadt.

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