A380 an der Dubai Air Show: Die neuen Kunden kommen aber nicht vom Golf.

AirbusZwei Airlines stehen kurz vor A380-Order

Seit 19 Monaten wartet Airbus auf eine neue Bestellung des A380. Nun steht der Hersteller offenbar kurz vor einem Verkaufserfolg. Zwei Fluglinien wollen insgesamt bis zu 32 Stück bestellen.

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25 Stück. Das ist das jährliche Verkaufsziel, das sich Airbus für den A380 selbst gesetzt hat. Davon ist der europäische Flugzeugbauer noch meilenweit entfernt. Die letzte Bestellung wurde 2013 angekündigt und im Februar 2014 festgezurrt. Seither liegt das Orderbuch unbenutzt herum. Zwischenzeitlich wurde deshalb bereits mit der Einstellung des Programms gerechnet.

Airbus hat noch anderthalb Monate, um das Ziel zu erreichen. Und die Europäer geben sich zuversichtlich, dass sie es auch schaffen. Man führe mit 15 Interessenten Gespräche, erklärte Konzernchef Fabrice Brégier am Sonntag (8. November) bei der Dubai Air Show. Mit zwei Fluggesellschaften seien die Verhandlungen schon weit fortgeschritten. Eine sei an 20 Airbus A380 interessiert, die andere an 10 bis 12.

Ende 2015 oder Anfang 2016

Bei der Luftfahrtmesse in Dubai werde wohl aber keine Bestellung bekannt gegeben, so Brégier. Es werde im übrigen auch keine Golfairline sein, die Exemplare des Riesenvogels bestelle. Zuletzt wurden neben Turkish Airlines auch Royal Air Maroc und Saudia Saudi Arabian Airlines als potenzielle Kandidaten genannt. Man glaube zwar fest an eine Einigung über die Verkäufe noch dieses Jahr. Aber wenn es Anfang 2016 werde, sei das auch nicht schlimm, so Brégier.

2015 hat Airbus bislang nicht nur keine neue Bestellung erhalten. Es war im Gegenteil sogar ein Jahr der Abbestellungen. So annullierte die Kingdom Holding des saudischen Prinzen Prinz al-Walid ibn Talal die Bestellung für einen Privat-A380 und die Order von 6 Exemplaren der japanischen Airline Skymark musste ebenfalls gestrichen werden. Faktisch annulliert ist auch die Bestellung für 4 A380 der bankrotten russischen Transaero.

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