Germanwings bleibt Germanwings

Schon im kommenden Januar wird die neue Low-Cost-Gesellschaft mit der Flotte von Germanwings (32 Airbus A319-100) und mit bis zu 30 Fliegern der Direct Services abheben. Die Regionaltochter Eurowings (23 Bombardier CRJ 900) bleibe eigenständig, fliege aber nun im Auftrag von Germanwings, so die Lufthansa. Insgesamt fliegen also künftig rund 85 Flieger für die erweiterte Germanwings. Die neue Billigtochter wolle «innovativen und hochwertigen» Service bieten, so der deutsche Luftfahrtkonzern. Sie erhält dazu auch einen neuen Markenauftritt. Er werde nun entwickelt und im Dezember vorgestellt.
Gewerkschaften nicht begeistert
«Mit dieser strategischen Weichenstellung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung, um im Europaverkehr wieder profitabel zu fliegen», lässt sich Konzernchef Christoph Franz in einer Medienmitteilung zitieren. «Wichtig für den nachhaltigen Erfolg ist allerdings, dass wir gemeinsam mit den Tarifpartnern die Kostengünstigkeit der Germanwings erhalten können.»
Von den Gewerkschaften ist angesichts der Pläne Gegenwind zu erwarten. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO kündigte bereits im Vorfeld an, dass die Schlichtung des Streits zwischen den Tausenden Flugbegleitern und der Airline durch das Projekt einer Billigtochter in Gefahr sein könne.
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