Letzte Chance für Air Mali

Es ist daher kein Wunder, dass die nationale Fluggesellschaft aus dem letzten Loch pfeift. Alleine im Mai gingen ihre Einnahmen um 45 Prozent zurück. Seit dem Staatsstreich resultierte bereits ein Verlust von 540 Millionen CFA-Francs auf (rund 80 Millionen Euro), wie das Nachrichtenportal Afrik berichtet. Deshalb legte Air Mali zwei alte McDonnell Douglas MD-87 still und fliegt jetzt nur noch mit einem Flugzeug - einer Bombardier CRJ200. Die Zahl der Routen wurde ebenso stark reduziert. Die Metropolen Abidjan, Accra und Conakry werden nicht mehr bedient. Und die Zahl der Miatrbeitenden wird von 222 auf 199 reduziert.
Wenig inländische Aktionäre
Air Mali wurde 2005 gegründet. Die Fluggesellschaft gehört nur zu 2 Prozent dem Staat, mit 4 Prozent sind private malische Investoren beteiligt. Mit rund 94 Prozent der Anteile aber ist Prince Karim Aga Khan IV der größte Aktionär.
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