Flieger von South African Airways: Garantie der Regierung.

Staat stützt South African

Die Regierung stellt der kriselnden Fluglinie eine Bürgschaft aus. Dadurch kann sie den Betrieb weiterführen. Das passt der Konkurrenz gar nicht.

Top-Jobs

TAA Logo

Flight Dispatcher / Flight Operations Officer (m/w/d)

Feste Anstellung
Ambulanzflüge
Österreich
Vollzeit
Top jobs
TAA Logo

Sales Desk Agent

Feste Anstellung
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Ambulanzflüge
.

Ausbildung zum Apron Controller (m/w/d) am Flughafen Frankfurt

Frankfrut
Vorfeldkontrolle
FRA-Vorfeldkontrolle GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich

Der Eklat bewirkte zumindest eines: Die Ministerin Pretoria handelten. Der Staat bürgt rückwirkend per 1. September und bis Ende August 2014 für die Verpflichtungen von South African Airways (SAA). Er setzte dabei eine Obergrenze von 5 Milliarden Rand (rund 465 Millionen Euro/560 Millionen Franken). «Die Bürgschaft ermöglicht es der Fluggesellschaft, am Kapitalmarkt Geld aufzunehmen, um so den Betrieb sicherzustellen», sagte Malusi Gigaba, Minister für öffentliche Unternehmen am Dienstag. Im Gegenzug muss das Management der nationalen Fluggesellschaft der Regierung einen Restrukturierungsplan vorlegen. Die Fortschritte werden von den Ministern monatlich überprüft.

Im Geschäftsjahr 2011 steigerte South African Airways zwar den Gewinn von 442 Millionen auf 782 Millionen Rand. Doch der Zuwachs war einzig auf das außerordentliche Passagierplus während der Fußballweltmeisterschaft zurückzuführen. Zuvor flog die Fluggesellschaft meist Verluste ein. Seit der Liberalisierung des Marktes häuften sich so Fehlbeträge von 17 Milliarden Rand an. Vor allem die Konkurrenz im Inland setzt SAA zu. Gerüchteweise erzielte sie im Geschäftsjahr 2012 per Ende März erneut einen Verlust von 1,5 Milliarden Rand, ihre Billigtochter Mango verlor demnach nochmals 100 Millionen. Dieser Entwicklung will das Management mit einer Expansionsstrategie begegnen. So sollen weitere Ziele innerhalb Afrikas bedient werden. Zudem plant der Vorstand bis 2017 den Kauf von zwanzig neuen Airbus.

Private beklagen sich

Doch die Konkurrenz wehrt sich nun gegen die staatliche Hilfe. Man werde alle Schritte unternehmen, um eine Subventionierung zu verhindern, erklärte Erik Venter. Der Chef der privaten Comair beklagt sich in der Zeitung The Citizen, dass South African ohne Unterstützung durch die Regierung die Verluste im Inlandgeschäft nicht tragen könnte. Eine private Fluglinie wäre schon lange Konkurs gegangen, so Venter.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline hat ein Problem.

Der größten Airline Südafrikas droht sogar der Lizenzentzug

Video

phoenix sandsturm
Ein riesiger Sandsturm hat die Millionenstadt Phoenix und ihre Umgebung getroffen. Auch der Flughafen ist betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
garuda indonesia special livery
Die Nationalairline Indonesiens feiert die Unabhängigkeitserklärung des Landes vor 80 Jahren. Dafür ließ Garuda eine Boeing 737 künstlerisch gestalten.
Timo Nowack
Timo Nowack
hurrikan erin noaa
Die Hurrikan-Jäger der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA haben sich den Wirbelsturm Erin mit ihrem Turbopropflugzeug ganz aus der Nähe angeschaut - gerade, als dieser an Kraft weiter zulegte.
Timo Nowack
Timo Nowack