Neuer Linienanbieter für Bolivien

Die zweite und dritte CRJ200 kamen dieser Tage am Hauptsitz in La Paz an, eine weitere soll bis Ende Monat und noch eine bis Mitte September zur Flotte stoßen. Mit dem erweiterten Flugzeugpark plant Amaszonas, das Netz im Inland selbst auszubauen. «Unsere Marktforschung zeigte, dass Flieger mit 50 bis 70 Plätzen für Bolivien und die umliegenden Länder ideal sind», sagte Firmenchef Luis Vera gegenüber der Tageszeitung La Razon. Schon in den nächsten Tagen sollen aber auch Strecken ins Ausland hinzukommen. Als erstes sind Flüge nach Cusco und Arequipa in Peru geplant, im September will das Management auch Salta und Tucumán in Argentinien, Asunción in Paraguay und Cuiabá in Brasilien ansteuern.
Ungeplante Strecken
Amaszonas kommt dabei das Aus der privaten Aerosur entgegen. «Das hinterließ eine Lücke bei den nationalen und internationalen Routen», so Vera. Das habe es seiner Airline erlaubt einige Strecken anzubieten, die eigentlich nicht vorgesehen gewesen seien.
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