Islas Airways gibt auf

Die größte Schuld aber gibt die Führung von Islas Airways der lokalen Konkurrentin Binter Canarias. Sie habe mit einer Beschwerde dafür gesorgt, dass die Regierung die Subventionen für die Tickets von Inselbewohnern zurückgehalten habe. Dabei gehe es um eine Summe von 10 Millionen Euro. Binter wirft Islas vor, gegen Vorschriften zu verstoßen. Das bezeichnet das angeschuldigte Unternehmen als völlig «unbegründet». Islas bediente mit sechs ATR72 sechs Ziele auf den Kanarischen Inseln. Die größere Binter zählt eine Flotte von 19 Fliegern.
Regierung will gezahlt haben
Doch die Regionalregierung der Kanarischen Inseln widerspricht den Aussagen von Islas Airways. Die Zahlungen seien sehr wohl geflossen. Sie seien an Banken und Steuerbehörden als Gläubiger von Islas Airways gegangen, erklärte Ángel Luis Arias gemäß der Zeitung Expansion. Die Subventionen seien Monat für Monat ausgerichtet worden, so der Generaldirektor der spanischen Zivilluftfahrtbehörde weiter. «Wir schulden Islas Airways gar nichts.»
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