A350 von Ethiopian: Bald weitere Bestellungen?

Ethiopian will neue Flieger

Die äthiopische Fluggesellschaft will ihre Flotte erweitern. Sie fordert die Hersteller darum zu Angeboten auf. Nicht nur Airbus und Boeing wurden angefragt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ethiopian Airlines will wachsen. «Tokio, Wien und Schanghai kommen noch diesen Sommer hinzu», so Geschäftsführer Gebre Mariam. Doch er will noch weitere Ziele bedienen. Die Westküste der Vereinigten Staaten mit Los Angeles sei interessant. Aber auch Madrid und Jakarta habe er auf dem Plan, so der Manager gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Für seine Wachstumspläne braucht er aber auch neue Flieger. Zehn bis zwanzig Mittelstreckenjets will die Fluggesellschaft mit Sitz in Addis Abeba kaufen. Und für die Überseeziele auch neue Langsstreckenflieger.

«Wir gucken, was es für Angebote gibt», so Mariam. Nun seien die Hersteller gefragt. Bei den Mittelstreckenfliegern hoffe er auf Rückmeldungen von Airbus, Boeing und Bombardier. Der A320neo, die Boeing 737 Max und Bombardiers neue C-Series seien interessante Optionen. Auf der Langstrecke seien der Airbus A350 und die Boeing 777X mögliche Kandidaten. Vom A350 hat Ethiopian bereits 14 Stück bestellt.

Gute Chancen für Bombardier?

Wer am Schluss das Rennen macht, ist völlig offen. Mariam legt viel Wert darauf, dass die neuen Flieger rechtzeitig zur Flotte stoßen können. Schon 2015 oder 2016 etwa brauche man neue Mittelstreckenjets. Mit dem A320 Neo könnte das eher schwierig werden. Momentan sind alle der neuen Flieger bis 2019 ausverkauft. Die Boeing 737 Max dürfte frühestens 2017 den Dienst antreten. Ob daher Bombardier zum Zug kommt? Gute Neuigkeiten könnte der kanadische Hersteller allemal gebrauchen. Erst gerade musste man eine Verspätung der Erstauslieferung um rund ein halbes Jahr bekannt geben. Immerhin Diese ist nun für die zweite Hälfte 2015 geplant.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier