Armavia gibt Superjet zurück

Armavia-Chef Michail Bagdasarow sagte bereits früher, man sei nicht bereit, weiter mit dem Sukhoi Superjet zu fliegen, weil er die vereinbarten Standards nicht erreiche. Die russische Seite sieht es freilich ganz anders. «Bis jetzt bekamen wir kein formelles Gesuch, den Flieger zurückzunehmen. Wir versuchen die Probleme gemeinsam mit Armavia zu lösen», zitierte RBK einen Sukhoi-Sprecher. Das Flugzeug aber, das könne die Fluggesellschaft nicht zurückgeben. Der Grund für das Grounding der neuen Flieger sei vielmehr, dass die Airline finanzielle Probleme habe. Sie schulde Sukhoi Geld. Armavia war der Erstkunde des Sukhoi Superjet 100 und übernahm am 20. April 2011 den ersten Flieger.
Auch Aerflot beklagte sich schon
In Bestform ist Armavia tatsächlich nicht. Im Frühjahr drohte die Fluggesellschaft mit dem Konkurs, falls der Flughafen Jerewan die Gebühren nicht senke. Andererseits beklagte sich auch schon Zweitbestellerin Aeroflot über den neuen Jet. Seine Leistung sei schwächer als versprochen. Technische Probleme führten immer wieder zu Ausfällen und so sei die Betriebszeit bedeutend geringer als erwartet, sagte Vize-Chefingeniuer Konstantin Mochna im März. In den letzten Wochen gab es auch immer wieder Probleme mit dem Flieger.
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