Kobe Bryant und Lionel Messi: Fliegen die Werbeträger von Turkish Airlines künftig A380?

Vier A380 für Turkish Airlines?

Offenbar will die türkische Nationalairline vier Airbus A380 mieten. Auch woher die Superjumbos für Turkish Airlines kommen sollen, ist schon klar.

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Der Airbus A380 steht schon lange auf der Wunschliste von Turkish Airlines. «Wir sind weiter am A380 und am A350 interessiert», erklärte Aufsichtsratspräsident Hamdi Topçu letztes Jahr. Denn die Fluggesellschaft fährt einen imposanten Expansionskurs. 238 aktive Flieger zählt die Flotte schon. Bis 2020 sollen es 350 Maschinen sein.

Vor allem auf der Langstrecke braucht Turkish Airlines oder Türk Hava Yolları, wie sich die Airline in der Landessprache nennt, Verstärkung. Die 42 aktiven Airbus A330, A340 und Boeing 777 reichen längst nicht mehr aus. «Wir brauchen mehr große Maschinen. Es ist dringend», erklärte Konzernchef Temel Kotil schon vor zwei Jahren verzweifelt.

Einsatz auf Strecken nach China

Bis Ende letzten Jahres hätte deshalb die Flottenplanung abgeschlossen werden sollen. Danach wollte Turkish weitere Langstreckenflieger ordern. Doch das ist bislang nicht passiert. Nun will sich das Management offenbar vorübergehend mit einem Wet-Lease behelfen. Wie das türkische Fachportal Kokpit Aero schreibt, plant die nationale Fluggesellschaft für die frequenzstarken Sommermonate vier Airbus A380 anzumieten.

Die Superjumbos will Turkish gemäß dem unbestätigten Bericht auf Strecken nach China einsetzten. Denn in der Volksrepublik gibt es an diversen Flughäfen Kapazitätsprobleme wegen fehlender Landerechte. Mit den A380 soll das umgangen werden.

Ein Angebot von Qantas

Die großen Flugzeuge mitsamt Besatzung sollen von Qantas kommen, wie Kokpit Aero schreibt. Die australische Airline hat derzeit Mühe, ihre A380 zu füllen. Das Geschäft könnte für sie also interessant sein. Ein erstes Angebot sei bereits gemacht worden, so das Fachportal. Turkish solle zudem auch mit Lot im Gespräch stehen um einen Dreamliner anzumieten.

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